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Die Stadt Demre bietet gleich drei Höhepunkte in einem Ausflug, die Basilika des Hl. Nikolaus, die antike Stadt Myra und die versunkene Stadt Kekova.
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Die Basilika des hl. Nikolaus ist nur einen Steinwurf vom Ortszentrum entfernt. Diese Kirche war schon im Frühmittelalter ein beliebtes Reise- und Pilgerziel. Man sieht (das schon lange geplünderte) Grab des Heiligen, einen prachtvollen Rankensarkophag mit aufgebrochener Seitenwand. Interessant ist, daß hier christliche Geschichte in einem moslemischen Land gepflegt wird.
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Myra war Bischofssitz, ab 300 n. Chr. Bischof Nikolaus von Myra.
809 fiel Myra an arabische Truppen unter Harun al-Rashid und verlor an Bedeutung. Während der Regentschaft das Alexius I. Comnenus, (1081 - 1118) wurde Myra von den islamischen Seldschukenherrschern erobert. Italienische Kaufleute aus Bari nutzten die unruhige Zeit, um die Gebeine des Heiligen Nikolaus in ihre Heimat zu überführen, wo sie am 9. Mai 1087 eintrafen. Fortan wurde Bari zur Pilgerstätte des St. Nikolaus-Kultes.
Die Stadt wurde im Lauf der Jahrhunderte unter dem Schlamm des Demre-Flusses begraben.
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Vom antiken Myra ist heute noch das römische Theater erhalten, das erst nach einem Erdbeben im Jahre 141 nach Chr. entstanden ist. Sehenswert sind ebenfalls die prachtvollen lykischen Felsengräber an den Hängen über dem Theater.
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Myra war seit dem 6. Jh. v. Chr. eine der sechs größten Städte des Lykischen Bundes. Nach der Teilung Lykiens von Pamphylien unter Kaiser Theodosius II. (401-450 n. Chr.) wurde Myra Hauptstadt Lykiens. Artemis Eleuthera (Kybele) besaß in Myra ein Kultzentrum, das bei einem Erdbeben 141 n. Chr. zerstört wurde. Eine Inschrift des Opramoas von Rhodiapolis, der den Bau des Theaters finanzierte, kennzeichnet ihren Tempel in Myra als den größten und prunkvollsten. Dies berichtet auch eine Legende vom eigenhändigen Abriss des Heiligtums durch Bischof Nikolaus.
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Eine Bootstour zur versunkenen Stadt Kekova gehört ebenfalls zum Programm. Kekova ist eigentlich der Name der Insel, an deren geschützter Seite sich Ortschaften befanden, die heute z. T. überflutet sind. Bei den zu sehenden Resten handelt es sich vorwiegend um Werftanlagen. Bei schönem Wetter durchaus ein Erlebnis.
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