|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
|
|
|
 |
Kemer ist ein Badeort an der sogenannten „Türkischen Riviera“. Er liegt etwa 40 km von Antalya entfernt in Lykien. Dieser Ort wird heute fast ausschließlich durch den Tourismus geprägt. Durch große finanzielle Hilfeleistung einer UNO-Organisation erfolgte vor ca. 20 Jahren der Umbau von einem traditionellem Fischerdorf zur ausschließlich auf Tourismus ausgerichteten Kleinstadt.
In der Antike hieß der Ort Idyros, und befand sich etwas südwestlich des heutigen Stadtzentrums, sowie nördlich der bedeutenden Handelsstadt Phaselis. Am Strand von Kemer reichen an vielen Stellen die Felsen des bis zu 3.000 Meter aufsteigenden Taurus-Gebirges bis ans Meer heran. In den Sommermonaten kann es dazu kommen, dass die Mittagssonne schon um 16 Uhr hinter dem Taurus-Gebirge verschwindet. Eine saubere Fußgängerzone mit vielen Geschäften führt vom Ortskern bis fast zum Strand.
Feinsandige Strände sucht man hier vergebens. Stattdessen dominiert ein Strand mit meist groben Kieseln (teilweise auch felsige Stellen im Wasser).
|
 |
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
 |
Kemer ist ein ehemaliges Fischerdorf, das durch den Tourismus zu Wohlstand gekommen ist. Wer von Kemer allzuviel Geschichte erwartet, wird enttäuscht sein. Zuallererst ist hier shopping angesagt. Die Türkei an sich ist ein liebenswertes Land, wenn man mit der zuweilen in von Touristen besuchten shopping-Gegenden anzutreffenden "was-guckst-du"-Mentalität leben kann. Direkt bedrängt hat uns niemand, aber manchmal ist uns die "Werbung" dann doch auf die Nerven gefallen. Kemer ist ein hübscher Ort, mit einer Vielzahl von Einkaufsmöglichkeiten und Gastronomie. Hier muss man eventuell in weiterführende Buslinien umsteigen. Sehenswert ist der Yachthafen. Wer sich mal so richtig drängeln will, sollte den regelmäßig stattfindenden Markt besuchen. Das Angebot ist vielfältig, allerdings ist das Ganze eben eine wüste Drängelei.
|
|
|
 |
|
|
|
 |
|
 |
|
|
|
 |
       
|
 |
|