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Perge 2005

Interessant ist - ebenso wie am Beispiel Sagalassos, wenn man solche Orte mit einigen Jahren Abstand noch einmal besucht. Man sieht Veränderungen, Fortschritte. Uns es ist beim zweiten Mal nicht weniger spannend ...

Perge 2005 - Bilder

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Perge

Perge zählt heute zu den meistbesuchten antiken Stätten der Südtürkei. Für Interessierte ein absolutes lohnendes Ziel. Man sieht ein großes Theater, ein nahezu unversehrtes Stadion und eine herrliche Kolonadenstraße. Perge wurde im 11. Jhd. v. Chr. durch griechische Siedler gegründet. Danach machte die Stadt eine wechselvolle Geschichte durch. in der ersten Hälfte des 2. Jhd. v. Chr. lebte dort der Mathematiker Apollonias. 48 n. Chr. soll Paulus dort die erste Christengemeinde gegründet haben, jedoch fiel in diese Zeit auch die Blütezeit des Artemis-Kultes.  


Perge 2003 - Bilder

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Perge

Die Ebene von Perge, in der die zwei Flüsschen Aksu (der antike Kestros) und Köpru nach Süden zum Mittelmeer fließen, ist auf allen drei Landseiten von Hochgebirge umgeben (bis 3070 m, östlich das Taurus-Gebirge bis 2980 m). Im Nordosten hinter diesem Gebirgszug liegt in 150 km Entfernung die Großstadt Konya – das antike Ikonion. Diese Landschaft zwischen der Halbinsel Lykien und Kilikien wurde in der Antike teilweise zu Pisidien gerechnet, war aber auch längere Zeit Hauptstadt von Pamphylien.

Siedlungsspuren des frühen Chalkolithikums (4. Jahrtausend v. Chr.) auf dem Tafelberg bilden die ältesten Zeugnisse. Der in einem hethithischen Staatsvertrag von 1235 v. Chr. Parha genannte Ort ist vermutlich mit Perge gleichzusetzen. Dies lässt auf eine spätbronzezeitliche Siedlung schließen. Für die hethitische Zeit gibt es bisher nur wenige archäologische Zeugnisse, ebenso für die nach der lokalen Tradition angeblich nach dem Trojanischen Krieg erfolgte griechische Einwanderung. So werden etwa zwei Teilnehmer am Trojanischen Krieg als Gründungsheroen genannt – die Seher Kalchas und Mopsos. Im 7. Jahrhundert v. Chr. beginnt unter rhodischem Einfluss die Entwicklung zu einer griechisch geprägten Siedlung, nachdem Perge im 10.–8. Jahrhundert v. Chr. offenbar engen Kontakt zu Zypern pflegte. Als führende Stadt gehörte Perge dem Attisch-Delischen Seebund an. Die Stadt ergab sich Alexander den Großen, danach unter seleukidischer und ptolemäischer Herrschaft, nach dem Frieden von Apameia von 188 bis 133 v. Chr. unter pergamenischer Herrschaft; danach römisch. Perge wurde 73/74 n. Chr. Hauptstadt der Provinz Lycia et Pamphylia.

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