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Mit dem Auto kommt man zu ihr über die etwas enge Burggasse, zu Fuß über die Treppen des Schloßsteiges. Nach mehreren Veränderungen vor allem Anfang des 15. Jahrhunderts und im 17. Jahrhundert blieb die Burg unversehrt und bietet somit ein gutes Beispiel einer großen Dynastenburg.
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Sie wurde als eine der Stammburgen des Geschlechtes der Montforter durch Graf Hugo (1188—1228) begründet, kam 1390 in den Besitz des Hauses Habsburg und war Anfang des 15. Jahrhunderts Sitz der Vogteiherrschaft Toggenburg.
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Im Dreißigjährigen Krieg wurde sie einschließlich der Stadt 1647 von den Schweden in Besitz genommen. 1812 wurde die stolze Burg versteigert, sie ging an einen Handwerksmeister, der die Erlaubnis erhielt, die Burg zu „demolieren“. Später wurde sie ein Armenhaus. Heute wird sie sukzessive restauriert und dient als lebendiges Heimatmuseum.
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Die immer noch sehenswerte Burg hat ihre alte Raumordnung behalten. Vor der Brücke zur Burg bietet sich ein schöner Blick zum Rheintal, überragt von der Säntisgruppe mit dem Hohen Kasten. Das Vorwerk mit den Ruinen des Rundturms stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der mächtige Bergfried ist mit 3,50 m Mauer-stärke der stärkste Vorarlbergs. Vom Bergfried gelangt man zum malerischen Burghof und zum Palas, in dessen Räumen die Sammlungen des Heimatmuseums untergebracht sind .
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Das Heimatmuseum, das zugleich auch Montfort-Museum ist, besitzt einige mit Balken und Fresken geschmückte Räume, darunter den ehemaligen Rittersaal. Zur Kulturgeschichte von Stadt und Schloß gehören die Sammlungen von herrschaftlichen und bürgerlichen Möbeln aus der Gotik und Renaissancezeit, ferner Bauernmöbel, Waffen und Rüstungen, kirchliche Kunst in der alten Kapelle, außerdem eine Sammlung von Türschlössern und Münzen. Man sollte nicht versäumen, aus den Fenstern auf die Stadt Feldkirch hinabzusehen.
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